Klare Worte und schnelle Lösungen

 

„Die Eltern erwarten Lösungen und zwar so schnell wie möglich. Sie lassen sich nicht für dumm verkaufen und sind das politische Gezänk längst leid. Umso mehr freut es uns, dass unsere Initiativen nun schneller als erhofft Gestalt annehmen“, schreibt die CDU-Fraktion in einer Stellungnahme zu den derzeit fehlenden Kita-Plätzen. Erste Gespräche deuteten darauf hin, dass tatsächlich schon im August die erforderliche Ausweich-Kita auf dem Gelände der Kaisergärten realisiert werden könnte. Auch für den Waldkindergarten in Harpertshausen gibt es bereits eine Vorlage vom Magistrat, mit dem Ziel, diesen noch in diesem Jahr zu eröffnen. In Sachen Kita-Neubau in Hergershausen liegt der CDU-Fraktion ein aktuelles Schreiben des Bürgermeisters vor, in dem er entgegen der Aussage, die politisch Verantwortlichen hätten ihm das Geld gestrichen, nun selbst eine davon abweichende Aussage trifft. So seien bereits 2016 erste Vorarbeiten in der Verwaltung geleistet worden. Durch die „Personalfluktuation im Fachbereich Bauwesen und die zwischenzeitliche Priorisierung anderer Projekte“ habe eine noch notwendige grundsätzliche Beschlussfassung für die bevorstehende Ausschreibung der Ingenieurleistungen (Leistungsphasen 1-3 HOAI) noch nicht fertiggestellt werden können. „Das lassen wir jetzt mal wirken“, schreibt die CDU-Fraktion.

Zuletzt hatte es einen verbalen Schlagabtausch zwischen CDU-Fraktion, Bürgermeister und der SPD und GRÜNEN gegeben. Dazu schreibt die CDU: „Manchmal bedarf es klarer Worte, wenn man was zu sagen hat. Unsere Reaktion auf die Pressemitteilung des Bürgermeisters zur Kinderbetreuung in Babenhausen war deutlich und sie sollte es auch sein. Es geht halt nicht, dass man sich Verdienste und Ideen anderer als eigenes Werk anheftet. Es geht auch nicht, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben für Versäumnisse, die man auch selbst zu verantworten hat.“ So habe auch die CDU ihrerseits durchaus moralische Werte, diese deckten sich jedoch nicht mit dem gezeigten Verhalten des Bürgermeisters. „Hin und wieder muss man sich wehren und das haben wir getan. Wir haben einen offenen Brief geschrieben, den der Bürgermeister natürlich zuerst bekommen hat und auf den er direkt reagiert hat.  Es kam wie erwartet der erhobene moralische Zeigefinger, von ihm wie auch von unserem politischen Gegenüber. Für uns klingt das nach viel Frust statt tatsächlicher Betroffenheit.“

Die CDU-Fraktion hofft, dass sich jetzt alle Fraktionen gemeinsam auf die Aufgaben konzentrieren werden.