Neujahrsempfang 2016

Auf unserem diesjährigen Neujahrsempfang begrüßten wir den obersten Flüchtlingsbeauftragten in Hessen, Axel Wintermeyer MdL.

 

Zum Presse-Echo der Babenhäuser Zeitung (Online-Ausgabe)

Zum Presse-Echo der Offenbach Post (Online-Ausgabe)

 

 

 

 

Die Babenhäuser Zeitung (Online-Ausgabe) schrieb dazu:

 

Babenhäuser Zeitung (Online-Ausgabe)
Titel: CDU-Stadtverband Babenhausen: Neujahrsempfang mit Axel Wintermeyer
Veröffentlicht am: 22.02.2016

 

„Bei diesem Neujahrsempfang ist alles etwas anders“ – mit diesen Worten begrüßte die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Heidrun Koch-Vollbracht, die zahlreichen Gäste im kleinen Saal der Stadthalle.

„Alles etwas anders“ – Mit einer kleinen Dia-Show, in welcher die CDU-Bewerber für die Stadtverordnetenversammlung vorgestellt wurden, startete dann der erste Teil des Neujahrsempfanges. Die junge Union konnte ihre Kontakte nutzen und mit Micha Krapp, Benjamin Wottrich und Carsten Steffen, drei junge Musiker gewinnen, die mit rockigen Tönen den Neujahrsempfang musikalisch gestalteten.

Einen hochkarätigen Gast konnte die CDU für diesen Neujahrsempfang gewinnen. Mit Axel Wintermeyer, dem Chef der Staatskanzlei und gleichzeitig oberster Flüchtlingsbeauftragter in Hessen, war ein ausgewiesener Fachmann zu Gast. Auch wenn die Vorstellung als „der Peter Altmaier von Hessen“ für einiges schmunzeln sorgte, denn Wintermeyer darf als sehr sportlich bezeichnet werden und erinnert äußerlich so rein garnicht an den Bundespolitker. Beide eint allerdings die Tätigkeit als oberster Flüchtlingsbeauftragter von Bund bzw. Land.

Da in diesem Jahr alles etwas anders ist, hielt Wintermeyer beim Neujahrsempfang keine Rede, sondern wurde von CDU-Spitzenkandidat Günther Eckert interviewt. Günther Eckerts Fragen reichten von der anstehenden Kommunalwahl über landespolitische Themen bis hin zum Hauptthema, der Flüchtlingspolitik. Es ergab sich eine kurzweilige und entspannte Fragerunde.
Wintermeyer, der selbst als Stadtverordneter in Hofheim aktiv ist, kennt die aktuellen Probleme und Nöte in den Kommunen. Im Hinblick auf die Kommunalwahl könne er die Sorge der Babenhäuser CDU verstehen, dass die Flüchtlingsthematik den Wahlkampf überlargern könne. Vornehmlich sollten bei einer kommunalen Wahl aber die kommunalen Themen, wie der Schuldenstand einer Stadt, die Grundsteuer, der Straßenbau oder die Kita-Plätze im Vordergrund stehen.

Bei den Fragen zur Flüchtlingspolitik sprach Günther Eckert auch die Hessische Erstaufnahme Einrichtung (HEAE) in der Babenhäuser Kaserne an. Im Hinblick auf ein subjektives Bedrohungsgefühl einiger Bürger fragte Eckert gezielt: „Braucht man da mehr Polizei?“. Wintermeyer informierte, dass sich in der Babenhäuser Kaserne zur Zeit 813 Flüchtlinge befinden, darunter 264 Kinder. Dies spreche im Gegensatz zu anderen HEAE´s für eher familiäre Strukturen. Hier sei nicht soviel Auseinandersetzungspotentzial vorhanden wie bei Einrichtungen mit anderen Strukturen. Wintermeyer ergänzte allerdings „Aber wenn die Sicherheit gefährdet ist, werden wir eingreifen.“

Günther Eckert schilderte, dass bereits vor der HEAE rund 120 Flüchtlinge in Babenhausen aufgenommen wurden und fragte: „Wie geht es weiter?“ Wintermeyer stellte das Zuteilungsverfahren und deren Zuständigkeiten vor. Verantwortlich zeich-
ne hier der Landkreis, der die ihm zugewiesenen Flüchtlinge auf die einzelnen Kommunen verteilt.
Nach rund einer Stunde hatte Axel Wintermeyer die Fragen von Günther Eckert beantwortet und die Gäste konnten sich dank der zahlreichen Informationen -aus erster Hand- einen guten Überblick der angesprochenen Themen verschaffen.     hz

Link zum Artikel:
http://www.babenhaeuser-zeitung.de/homepage/politik-parteien/neujahrsempfang-axel-wintermeyer-id21441.html

 

 

Die Offenbach Post (Online-Ausgabe) schrieb dazu:

 

op-online.de
Titel: Axel Wintermeyer beim CDU-Empfang, Interview statt langer Rede
Veröffentlicht am: 17.02.2016

 

Babenhausen – Mit Axel Wintermeyer, Chef der Staatskanzlei und Flüchtlingsbeauftragter in Hessen, hatte die Babenhäuser CDU einen hochkarätigen Gast beim Neujahrsempfang im kleinen Saal der Stadthalle. Von Petra Grimm

Die Ortsverbandsvorsitzende Heidrun Koch-Vollbracht begrüßte ihn als den „Peter Altmaier von Hessen“ und überraschte die rund 60 Besucher damit, dass Wintermeyer keine Rede halten werde. „Bei diesem Empfang ist alles anders“, sagte sie und bat den Landtagsabgeordneten nach vorne an einen Stehtisch, wo der CDU-Spitzenkandidat Günther Eckert aus Langstadt mit ihm ein Interview führte. Zuvor hatten die drei jungen Musiker Micha Krapp, Benjamin Wottrich und Carsten Steffen für rockige Klänge gesorgt. Eine offene Diskussionsrunde war nicht geplant. Eckert sprach gezielt Themen an, die von der anstehenden Kommunalwahl über die Landespolitik bis zur Flüchtlingsproblematik reichten. Informativ und kurzweilig war das über eine Stunde dauernde Frage-Antwort-Spiel, das weitgehend ohne Wahlkampfgetöse auskam.

Dass besonders die Flüchtlingsthematik die Anliegen vor Ort, um die es bei einer Kommunalwahl gehe, überlagern könnte, ist eine Sorge der Babenhäuser CDU. „Wir müssen den Menschen klar machen, dass am 6. März nicht über die Weltpolitik abgestimmt wird, sondern um den Schuldenstand einer Stadt, die Grundsteuer, Kitaplätze oder Straßenbau“, sagte Wintermeyer, der selbst noch in der Kommunalpolitik, als Stadtverordneter in Hofheim, aktiv ist. Wichtig für das Land seien „kalkulierbare und dauerhafte Ergebnisse in den Kommunen, dass ordentlich regiert werden kann“. Bei zu vielen Wählergruppen in einem Stadtparlament könne es Probleme geben und beim Regieren in Koalitionen sei wichtig, dass die Partner sich politisch nie zu sehr annähern, so dass keine Unterschiede mehr sichtbar seien.

Eckert sprach auch das subjektive Bedrohungsgefühl einiger Babenhäuser an und fragte nach den Erfahrungen rund um Erstaufnahmeeinrichtungen von Flüchtlingen: „Braucht man da mehr Polizei?“ Wintermeyer sieht in Babenhausen aktuell keinen Handlungsbedarf: „In der Kaserne sind derzeit 813 Flüchtlinge untergebracht, darunter 264 Kinder. Das sind offensichtlich eher familiäre Strukturen, die nicht so viel Auseinandersetzungspotenzial bergen, wie andere Strukturen. Aber wenn die Sicherheit gefährdet ist, werden wir eingreifen.“

Schon vor der EA-Einrichtung in der Kaserne habe man 120 Flüchtlinge in Babenhausen aufgenommen, so Eckert. Im ersten Quartal kämen außerhalb der Kaserne keine zusätzlich hinzu. „Aber wie geht es weiter? Wer entscheidet darüber, ob die Stadt neben den Flüchtlingen in der Kaserne weitere zugewiesen bekommt?“ Über die Verteilung auf die einzelnen Kommunen entscheide der Landkreis, sagte Wintermeyer, der die Bürger dazu aufrief, neben allen Problemen auch wieder zu sehen, dass wir in Deutschland in Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand leben.

Link zum Artikel:
http://www.op-online.de/region/babenhausen/interview-statt-langer-rede-axel-wintermeyer-beim-cdu-empfang-6131931.html